Neubauten

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Mieterbund: "Wohnungsneubau muss angekurbelt und wieder gezielt gefördert werden."

 


  • Wohnkostenbelastung 2008 weiter gestiegen
  • Wohnungsneubau erstmals unter 200.000 WE
  • Entlastung für Mieterhaushalte dringend nötig

Die durchschnittliche Wohnkostenbelastung ist im Jahr 2008 auf durchschnittlich 34 Prozent gestiegen. Damit mussten Mieter in Deutschland mehr als ein Drittel ihres verfügbaren Nettoeinkommens für die beheizte Wohnung zahlen. Für einkommensschwache Haushalte liegt die Kostenbelastung schon häufig bei 40 Prozent und mehr. Gleichzeitig sanken die Wohnungsneubauzahlen 2008 erstmals unter 200.000 Wohneinheiten. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. 2009 droht ein weiterer Fertigstellungsrückgang um zwei bis vier Prozent.

"Insbesondere in Ballungszentren und Universitätsstädten fehlen heute schon Wohnungen. Hier muss der Wohnungsneubau angekurbelt und gezielt wieder gefördert werden", forderte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips, auf einer Pressekonferenz der Mieterorganisation in Berlin. Außerdem sprach er sich für zusätzliche Wohngeldverbesserungen und Korrekturen bzw. Klarstellungen bei den Hartz-IV-Vorgaben zur Übernahme der Wohnkosten aus. "Die größte Herausforderung in den nächsten Jahren ist aber die energetische Modernisierung der Wohnungsbestände. Die Energiepreisspirale kann letztlich nur gestoppt werden, wenn der Verbrauch insbesondere fossiler Brennstoffe drastisch gesenkt wird", erklärte Rips.

Quelle und weitere Information:
Deutscher Mieterbund, Pressemitteilung vom 29.01.2009

 
 
 

 
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