Anpassung der KfW-Förderung
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...für Energieeffizientes Bauen und Sanieren an die neue EnE
Förderung für Übergangszeit völlig unverändert im Angebot // Mehr
Flexibilität für den Kunden durch neue zusätzliche Förderstufen des
KfW-Effizienzhauses // Zins- und Zuschusskonditionen unverändert günstig
Die KfW-Programme "Energieeffizient Bauen" und "Energieeffizient
Sanieren" können Interessierte auch nach der heutigen Einführung der
EnEV 2009 bis Jahresende völlig unverändert in Anspruch nehmen.
Parallel wird das Förderangebot an die EnEV 2009 angepasst und sowohl
für energetische Sanierungs- als auch Neubauvorhaben durch neue,
zusätzliche Förderstufen für KfW-Effizienzhäuser ergänzt. Sowohl in der
3-monatigen Übergangszeit (in der KfW-Förderstufen nach EnEV 2007 noch
möglich sind) als auch danach bleiben die Zins- und Zuschusskonditionen
attraktiv gemäß der Devise: einheitlicher Zinssatz für alle
Förderstufen bei der Sanierung und höherer Tilgungszuschuss bei höherer
Energieeffizienz des Gebäudes.
"Im Zuge der Anpassung der Förderung an die EnEV 2009 soll der
Kunde bei der Wahl des geeigneten Energieeffizienzhausstandards mehr
Flexibilität erhalten. Darüber hinaus ergibt sich durch die neue
Klassifizierung eine einheitliche Abstufung bei Sanierung und Neubau",
sagt Dr. Axel Nawrath, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.
Die neuen Programmbedingungen gelten ab heute. Um den Wechsel
zu den neuen energetischen Anforderungen zu erleichtern, gelten für
eine Übergangszeit bis zum 30.12.2009 (Antragseingang bei der KfW)
parallel die alten Programmbedingungen fort. Damit können sowohl vor
dem 01.10. als auch nach Einführung der neuen EnEV geplante Vorhaben
unverändert gefördert werden. Energetisch anspruchsvolle Wohngebäude -
wie z. B. Passivhäuser - werden auch nach dem 01. Oktober gefördert. Im
Programm Energieeffizient Bauen wird Anfang 2010 ein neuer
anspruchsvoller Förderstandard auf Basis der EnEV 2009 eingeführt: Das
"KfW-Effizienzhaus 55".
Trotz Verschärfung der gesetzlichen Anforderungen an
Wohngebäude bleiben die Anforderungen an die Energieeffizienz von
KfW-Effizienzhäusern auch ab 01.01.2010 zunächst weitgehend gleich. Es
erfolgt lediglich eine Umstellung auf die neuen Rechenvorschriften aber
keine grundsätzliche Schlechterstellung im Vergleich zur bisherigen
Förderung. Einheitlicher Förderstandard für Neubau und Sanierung ist
weiterhin das im April eingeführte "KfW-Effizienzhaus". Die Zahl hinter
dem Effizienzhaus gibt an, wie hoch der sogenannte
Jahresprimärenergiebedarf im Verhältnis zu dem vergleichbaren -
gesetzlich vorgeschriebenen - Neubauniveau nach den Vorgaben der
jeweils gültigen EnEV ist. Ein KfW-Effizienzhaus 70 benötigt zum
Beispiel höchstens 70 Prozent des Energiebedarfs eines nach den
Vorgaben der jeweils gültigen EnEV errichteten entsprechenden Neubaus.
Damit haben die Bauherren eine eindeutige Aussage zur Energieeffizienz
ihres Wohnhauses, unabhängig davon, ob es sich um ein neues oder
energetisch saniertes Gebäude handelt.
Quelle: KfW
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